Wenn du eine Photovoltaikanlage auf deinem Dach hast, möchtest du deinen erzeugten Solarstrom natürlich so weit wie möglich selbst nutzen. Es ist schließlich schade, deinen nachhaltigen Solarstrom ungenutzt zu lassen. Hast du deine Solarmodule bereits in der aktualisierten HomeWizard-App gekoppelt? Dann siehst du auf einen Blick, wie viel deines erzeugten Solarstroms du selbst verbraucht hast. Früher nannten wir das „Sonnenverbrauch“, jetzt bezeichnen wir es als Eigenversorgung.
In diesem Blog erklären wir genau, was wir damit meinen und wie sie sich vom Eigenverbrauch unterscheidet.
Was ist „Eigenversorgung“ und warum ist sie relevant?
Eigenversorgung bedeutet: Wie viel deines Stromverbrauchs stammt von deinen eigenen Solarmodulen? Sie gibt direkten Aufschluss darüber, wie unabhängig du vom Stromnetz bist. Je höher deine Eigenversorgung ist, desto weniger Strom beziehst du aus dem Netz. Das macht sie zu einem praktischen und konkreten Wert, an dem du dich orientieren kannst. In der HomeWizard-App siehst du, wie eigenversorgt dein Haushalt ist, in kWh und als Prozentsatz deines Gesamtstromverbrauchs.

Eigenversorgung vs. Eigenverbrauch, was ist der Unterschied?
Man hört oft auch den Begriff „Eigenverbrauch“: Das ist die Menge an Solarstrom, die du selbst nutzt, im Verhältnis zu deiner gesamten Erzeugung. Die Begriffe klingen ähnlich, aber die Perspektive ist eine andere. Im Winter erzeugst du wenig Solarenergie. Du nutzt dann fast alles, was du produzierst, wodurch dein Eigenverbrauch hoch ist, manchmal sogar 100 %. Dennoch bist du in dieser Zeit meist noch stark vom Netz abhängig, da du wenig erzeugst. Die Eigenversorgung dreht das um: Wie viel des gesamten Stroms, den du verbrauchst, stammt aus deiner eigenen Erzeugung? Dank der Eigenversorgungsgrafik siehst du direkt, wie gut dein Verbrauch und deine Erzeugung zusammenpassen.
Wie hilft der Einblick in die Eigenversorgung bei der smarteren Steuerung?
Wenn du weißt, wie hoch die Eigenversorgung deines Haushalts ist, kannst du deinen Verbrauch aktiv in die Momente verlagern, in denen deine Solarmodule viel Energie liefern. Indem du energieintensive Geräte (wie deine Waschmaschine oder den Geschirrspüler) tagsüber laufen lässt, erhöhst du den Anteil an eigenem Strom in deinem Verbrauch.
Auch mit smarten Lösungen wie einem Energy Socket kannst du deinen eigenen Solarstrom besser nutzen. So steigerst du Schritt für Schritt deine Unabhängigkeit vom Netz. Je mehr Strom du direkt selbst verbrauchst, desto wertvoller wird deine eigene Erzeugung.
Häufig gestellte Fragen.
Eigenversorgung ist der Grad, in dem du deinen eigenen Energiebedarf durch deine eigene Erzeugung deckst. Je größer dieser Anteil ist, desto weniger Strom verbrauchst du aus dem Netz.
Der Eigenverbrauch betrachtet, wie viel deiner Erzeugung du selbst nutzt. Die Eigenversorgung betrachtet, wie viel deines Verbrauchs aus der eigenen Erzeugung stammt.
Indem du Geräte tagsüber laufen lässt und deinen Verbrauch smart planst, erhöhst du den Anteil an eigenem Strom in deinem Verbrauch.
